NEWS

New York Times Feature

on May 24, 2013 by Neil Tesser

Frank Catalano going strong

on Jan 10, 2013 by Howard Reich

Frank Catalano Cover Story

on Mar 20, 2011 by Dan Ferris and Mike Jeffers

Saxophonist Frank Catalano set to blow away the 2010 Isthmus Jazz Festival

on Jun 03, 2010 by Dean Robbins

Frank Catalano's Reed and Mouthpiece

on Apr 20, 2010 by In Tune Monthly

Geschliffener Sound mit viel Soul

on Mar 22, 2010 by Von Rolf Graff

One Autism Mom's Notes

on Feb 14, 2010 by Pam Byrne

Frank Catalano Tonight

on Feb 13, 2010 by Shepherd Express Staff

Frank Catalano Quartet

on Jan 28, 2010 by A.V. Club Madison

Chit-Chat: Sax man Frank Catalano plays it cool

on Dec 21, 2009 by Renee Tomell

Frank Catalano: My One and Only Love (Review)

on May 01, 2009 by Ted Gioia

BANG! Review

on Oct 01, 2008 by Bill Meredith

Critics Preview

on Oct 03, 2007 by WUMUSICA

Sax in the Suburbs: The Strange –but true story of how Frank Catalano, a globe-trotting saxphone phenom, came to call the North Shore his adopted home.

on Jan 01, 2007 by Amber Holst

A Little Night Music

on Sep 24, 2006 by Where Magazine

Billboard Listing Jul 2006

on Jul 24, 2006 by Billboard Magazine

Chicago saxophonist Frank Catalano grows into his reputation

on Jul 12, 2006 by Howard Reich

Mighty Burner Review

on Jul 05, 2006 by Ron Netsky

Mighty Burner Review

on May 09, 2006 by Mark Corroto

Frank Catalano: Sax Machine Shows Jazz Is Still A Young Man's Game

on Sep 15, 2005 by Michael Austin

Sax Machine

on Apr 24, 2004 by Chicago Magazine

Geschliffener Sound mit viel Soul

on March 22, 2010 by Von Rolf Graff Source:www.mt-online.de

Minden (rgr). Für Frank Catalano aus Chicago war der erste Auftritt im Mindener Jazz Club zugleich seine Premiere in Deutschland und für das Mindener Publikum war dies die erste Begegnung mit einem Saxophonisten, der nicht umsonst international schon zur Spitze gehört.

Catalono braucht keine Anlaufzeit. Mit noch jugendlicher Kraft beginnt der 33-Jährige gleich auf hohem Energielevel, bläst ein paar groovende Funk-Phrasen, kurze R&B-Licks, die von der Band weitergeführt werden, und widmet sich dann fast ausufernden Sololinien. Man könnte fast von Riff-Jazz sprechen, so einprägsam sind seine Phrasen.

Sein Spiel auf dem Tenorsaxofon wird manchmal rasend schnell, dass die Ohren kaum folgen können und trotzdem wirkt alles frisch, spontan und direkt und niemals kommt der Gedanke an Routine auf. Sein Sound hat viel Soul und ist geschliffen, aber nicht zu glatt, sondern rau mit kräftigem Biss.

Nach "Burners Blues" folgt das mitreißende "Funky Dunky" dessen Mittelteil an John Coltrane erinnert, von dem die nächsten Stücke "Impressions" und "My one and only Love" stammen, die Catalano kraftvoll interpretiert.

Seine gut eingespielten Musiker aus Hannover, die sonst in der Band von Roger Cicero für Melodie und Rhythmus zuständig sind, treten an diesem Abend das erste Mal mit dem Amerikaner auf, der ihnen reichlich Raum für Improvisationen schafft, den sie auch mit erkennbarer Spielfreude nutzen. Lutz Krajenski an Flügel, Rhodes-Piano und E-Orgel, die er über ein Leslie-Cabinet spielt, erweist sich als kongenialer Partner, der mit weiten und kraftgeladenen Exkursionen immer wieder das Publikum mitreißt. Sein Ton ist satt in Blues getränkt. Matthias Meusel arbeitet hart und bietet mit seinem Schlagzeugspiel nicht nur einen funkigen Rhythmusteppich mit fein eingewebten Techno-Grooves, sondern auch überraschende Breaks und erstaunlich filigrane Fills. Hervé Jeanne sorgt am Kontrabass mit anpassungsfähigem Spiel für knackfrische Gooves und druckvoll treibende Muster.